Gut zu wissen...

Kaffee hemmt die Trancefähigkeit, vermindert die Intensität der Hypnose und kann im ungünstigsten Fall sogar dafür sorgen, dass ein Klient gar keine Trance erreicht.

Insgesamt kann also gesagt werden, dass die Hypnose ohne Kaffee erkennbar besser wirkt.

Da Schwarztee ähnlich wirkt wie Kaffee, sollte auch auf ihn verzichtet werden.
Auch Pfefferminztee wirkt anregend und sollte im Zweifel vermieden werden (siehe Homöopathie).

Selbstverständlich gelten alle diese Beobachtungen auch für koffeinhaltige Energy-Drinks!

Kaffee macht die Hypnose ja auch nicht immer komplett wirkungslos - er hemmt sie in vielen Fällen nur. Ob der Klient zu denjenigen gehört, die durch Kaffee schlechter hypnotisierbar sind oder ob die Wirkung der Hypnose bei ihm eingeschränkt wäre, ist im Vorfeld nicht einschätzbar. Man müsste es einmal mit und einmal ohne Kaffee probieren, um dazu etwas sagen zu können (was die meisten Klienten schon aus Kostengründen vermutlich nicht wollen würden).

Der Verzicht auf den Kaffee ist eine reine Präventiv-Maßnahme, die bei einem prozentual hohen Anteil der Menschen einen konkreten Nutzen mit sich bringt. Das sollte der Klient wissen und dann für sich selbst einschätzen, wie er mit dieser Information umgeht, denn:

Der Klient ist es, der die Hypnose-Behandlung wünscht und er ist es auch, der sie bezahlt - damit ist auch er letzten Endes der Leidtragende, wenn die Wirkung der Hypnose durch den Kaffee gemindert ist und er deshalb weniger von der Behandlung profitiert oder mehr Termine benötigt, um ein gewünschtes Behandlungsziel zu erreichen.

Ich weise also ausdrücklich darauf hin, es ist die Entscheidung jedes Einzelnen!

Ebenso sollte 72 Stunden nicht über die Hypnosesitzung gesprochen werden, da die Hypnose erst "wirken" muss und durch äußere Einflüsse oder Bemerkungen "Dritter" im Zweifelsfall unwirksam gemacht werden kann.